Gewidmet den Opfern von Katyń und den Toten von Smolensk
"Gekreuzigt" unter Europas Nationen,
stets leidgeprüft, das Volk der Polen.
Von großen Nachbarn stark bedrängt,
die Erde oft von dickem Blut getränkt -
und auch von heißen Tränen vieler Mütter
ob ihrer Söhne Schicksal, hart und bitter.
Als Adelsrepublik ein stolzer Staat und tolerant,
in seiner Eigenart jedoch verschmäht, verkannt.
Vom Hunger Preußens, Austrias und Russlands wie ein Kuchen dann zerstückelt,
entrechtet, ausgesaugt und überfallen - rasch und unvermittelt.
Zuletzt dann gar das große Schurkenstück der Höllen-Lenker,
erst Hitlers Überfall, danach das Wüten Stalins, seiner Henker.
Inzwischen selbst verfeindet, jedoch vereint im Morden, im Verbrechen:
Hitler vernichtet Warschau - Stalin schaut zu, anstatt die Schmach zu rächen;
Nazis und Kommunisten verbünden sich zu teufelsgleichem Treiben,
wir nachgeborenen Deutschen oder Russen tun uns in Scham davor verneigen.
Doch immer wenn der Polen Stolz in Staub getreten war,
erhob der ADLER sich wie Phönix aus der Asche - wunderbar ...
Joachim Peters (11. April 2010)